Ingeborg Rotach

Taschenpost

Jugendroman, Stachelbart Verlag, Erlangen DE
Februar 2018

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Buchvernissage 2. Juni 2018 in der Buchhandlung WOLF in Küsnacht


Salome und Mike – eben waren sie noch ein cooles Paar, das in der Klasse den Ton angab und etwas zu sagen hatte. Doch seit Mike nur noch Augen für die schöne Tina hat und Salome links liegenlässt, ist alles anders. Wie soll Salome nach einem solchen Schlag, nach einem solchen Unglück, weiter in der Schule aufpassen und am Unterricht teilnehmen? Sie träumt vor sich hin, beobachtet Mike, zeichnet ihn und merkt kaum, dass ihre Mathe- und Physiknoten ins Bodenlose fallen. Sie streitet mit den Eltern und steigert sich erneut in die Trauer um ihren verstorbenen Banknachbarn und Freund Luzi hinein, der ihr jetzt sicher geholfen hätte. An einem besonders katastrophalen Tag, als alles schiefgeht, beschließt Salome abzuhauen. Sie ist überzeugt davon, dass niemand sie liebt, niemand sie versteht, niemand zu ihr hält. Doch was dann passiert, das hätte sich Salome in ihren wildesten Träumen nicht ausmalen können ...


Pressestimme

Zur Pressestimme von Christine Lötscher (PDF)


Ingeborg Rotach

Weil ich doch sterben muss

Edition hü&hott, 2012 / Illustriert von Lena Eriksson

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Ein Junge stirbt an einer unheilbaren Krankheit und lässt seine Schulfreundin Salome hilflos zurück. Ein Buch, das Kinder und Erwachsene gleichermassen betroffen macht. Lena Erikssons feinfühlige Illustrationen begleiten die Geschichte. Es ist noch nicht lange her, da war Kindersterblichkeit ein grosses Problem. In Johann Sebastian Bachs Familie starben seinerzeit von zwanzig Kindern der zwei Ehefrauen Maria Barbara und Anna Magdalena elf Kinder. Heute hat sich dies dank medizinischer Fortschritte und dank entsprechenden Medikamenten glücklicherweise geändert. Wenn jedoch ein Kind bei einem Unfall ums Leben kommt oder an einer immer noch unheilbaren Krankheit stirbt, stehen Familien, Freunde und Schulkameraden einem solchen Tod hilflos gegenüber.
Das kleine Buch, "Weil ich doch sterben muss", befasst sich mit diesem Thema. Salome bringt ihrem Freund und Nachbarn Luzi jeweils die Aufgaben ins Spital, wenn wieder einmal sein Blut ausgetauscht und sonst noch allerlei nötig ist. Nach ein paar Tagen geht es ihm jeweils wieder besser und er sitzt wieder neben Salome in der Schulbank. Nun ist Luzi nicht mehr zurückgekommen; er ist für alle unerwartet im Krankenhaus gestorben. Dieser Tod hinterlässt seine Freundin in Trauer und Hilflosigkeit. Salome beschliesst nach der Beerdigung, nicht mehr in die Schule zu gehen. Warum soll sie sich mit dem verhassten Rechnen herumschlagen, wenn man vielleicht plötzlich sterben muss.


Pressestimme

Als Frau Kilchenmann starb, war sie bereits sehr alt. Salome glaubt den Leuten, die sagen, Frau Kilchenmann habe ein erfülltes Leben gehabt. Augen, Haut, Haare, ja sogar die Fingernägel waren verbraucht und welk (...) Luzi aber nicht. Seine Haut war hell, seine Locken kringelten sich lebendig, und seine blauen Augen leuchteten. Luzi war in derselben Klasse wie Salome und jedesmal, wenn er ins Spital musste, brachte sie ihm die Hausaufgaben. An Luzi war nichts verbraucht oder welk, er hatte noch nicht viel erlebt, trotzden musste er sterben. Ingeborg Rotach beschreibt sehr direkt und aus der Sicht der nachdenklichen Salome, wie ein junger Mensch den Tod eines Freundes erlebt und verarbeitet. Dabei segelt sie schnörkellos an den schroffen Küsten der Trauer vorbei, hinaus, aufs offene Meer. Ein sanfter Wegweiser in den Auseinandersetzungen mit Abschied und Tod.

Basler Zeitung, 15. Juni 2012
ABSCHIED und WEITERLEBEN (nab)



Radio

Das Buch, "Weil ich doch sterben muss" wurde in Radio SRF 1 am 2. August 2012 von Cornelia KAZIS in einer Zwiesprache mit einem Jugendlichen besprochen

Ingeborg Rotach

Säntis - Zweites Leben

Kranich Verlag, Zollikon-Zürich, 2009


Ort dieser Geschichte ist ein altes, windschiefes Stickerhäuschen auf einem grünen Hügel im Appenzeller Hinterland. Für die Ferien, für ein paar Sommerwochen, bleibt die Zeit hier oben stehen. Die Kinder sind braun und struppig und leicht verwildert. Der Hund stromert durch die Gegend und hat alles abgelegt, was ihm einmal beigebracht wurde. Die Kletterrose streckt sich beinahe bis zum Dach hinauf und nickt dunkelrot zum Fenster herein. Im Garten summt und duftet die Linde. Ordnung und Sauberkeit, Regeln und Erziehung machen ein wenig Pause. Man liest viel und liest vor, geht spät zu Bett und schläft lange in den Tag hinein oder geniesst gelegentlich die laue Nacht und nickt unterm Sternenhimmel ein. Von einer Idylle kann jedoch keine Rede sein. Krankheit und Tod machen keine Pause. Sie finden die Bewohner, haben sie gefunden, unerbittlich. Der Säntis jedoch schwebt blau und gross und mächtig und unangreifbar über der lieblichen Appenzeller Landschaft.


Pressestimmen

Rotach erzählt von der jungen Frau, die in der Stadt schwanger wird, weil sie an die grosse Liebe glaubt. [...] Sie erzählt auch vom Appenzeller Sennenhund, den die Rotachs als Welpen mit an den Zürichsee nehmen und dort ziemlich unglücklich ist. Erst in den Ferien lebt auch er ein zweites Leben [...]
Zürichsee Zeitung, E. Robmann, 30.01.2010

Die Vergegenwärtigung des gemeinsamen Lebens wird zu einem Buch des Gedenkens, zur Transformation [...]
Erlenbacher Dorfbott, B. Hugentobler, Dezember 2009

Ingeborg Rotach

Laura & Simone

Ingeborg Rotach und Rosmarie Thüminger
Dachs-Verlag, Wien, 2002


Laura ist 13, lebt in Innsbruck und hat einen Aufruf in das Gipfelbuch des Sonnbergspitz geschrieben: "Brieffreundin gesucht". Prompt erhält sie Post von der ebenfalls 13-jährigen Simone von Zürich. Eine enge und sehr vertraute Brieffreundschaft entspinnt sich zwischen den beiden so unterschiedlichen Mädchen. Eines Tages schickt Laura Simone einen Zeitungsbericht, und Laura kapiert sofort: Es geht um Adama, Lauras Mitschüler und heimlichen Schwarm. Er war überfallen worden und hatte in Notwehr zurückgeschlagen. Laura will Adama helfen. Dazu braucht sie Simones Unterstützung, und es wird sich weisen, wie viel die Freundschaft der beiden Mädchen wirklich wert ist.

Pressestimme

Tiroler Bildungsservice, Artikel von H. Schönauer,2004

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